Einfach anders

noch 11 und Rest von heute

Heute: die kulinarischen Highlights

Essen auf der Wiesn ist einfach anders

Bevor es heute in zwei Wochen losgeht, möchte ich euch heute meine kulinarischen Highlights der Wiesn vorstellen. Schließlich war ich ja nicht immer nur Bedienung auf der Wiesn, sondern habe sie auch als Gast bereits ausreichend genießen dürfen.
Und natürlich – das ein oder andere Schmankerl gönnt man sich ja auch, wenn man auf der Wiesn arbeitet. Schließlich hat jede Bedienung mal ein bisschen Pause und Zeit für eine „Runde Gassi auf dem schönsten Volksfest der Welt“.

Klassiker: Gebrannte Mandeln

Der heimatlichste Duft der Welt. Egal wo ich auf der Welt bin, wenn es nach gebrannten Mandeln riecht, denke ich sofort an die Wiesn. Und damit natürlich auch sofort an Daheim.
Gebrannte Mandeln sind ein Muss beim Wiesnbesuch. Wobei ich schon lange keine Mandeln mehr esse. Mittlerweile gibt es aber ja jegliche Art von Nüssen – gebrannt. Cashewkerne sind mein Favorit. Für mich sind die „gebrannten Nüsse“ perfekt, wenn sie eine helle Farbe haben, nicht allzu klebrig sind, knackig außen rum und herrlich frisch und weich innen.
Diese ganzen neumodischen Spielereien mit Chilli, Ingwer und sonstigen Zutaten brauche ich nicht. Wasser und Zucker und vielleicht noch ein kleines bisschen Zimt, das reicht völlig aus.
Mein „Nuss´n Geheimtipp“! Das beste Rezept jedenfalls hat der Mandelstand direkt nach dem Goetheplatz-Eingang gegenüber der Wildstub´n.

Mahlzeit: A Ant´n

Die beste Ente gibts beim Heimer. Immer schon! Seit ich denken kann. Meine Großeltern und Eltern haben ihre Hochzeitstage immer beim Heimer gefeiert. Es wurde zum Enten-Essen eingeladen.

Zu zweit oder dritt kann man eigentlich immer spontan zum Heimer gehen. Notfalls muss man ein paar Minuten warten. Eine größere Gruppe sollte reservieren. Musik gibts im Zelt keine – es geht wirklich ums Essen. Und das war, ist und wird immer bleiben: die beste Ant´n der Wiesn.

A Hendl – geht imma

Wer schon länger meine Tagebücher liest, weiß, ich hatte lange Jahre einen Hendl-Favoriten auf der Wiesn. Seit letztem Jahr hab ich aber einen neuen: bei mir im Löwenbräu schmeckt des Hendl hervorragend! Resch, knusprig und saftig. Der anspruchsvollste Hendl-Tester den ich kenne war letztes Jahr ein letztes Mal zu Gast und hat meine Kritik unterstrichen. Außerdem werden bei uns die Brezn frisch aufgebacken – und a Hendl und a Brezn, des is einfach ein Gedicht.

An Ochs – schnell auf die Hand

Zwischendurch darf es ruhig a Ochsensemmel aus der Ochsenbraterei sein. Drinsitzen mag ich nicht – liegt aber nicht am Essen, sondern am Bier – und das können mir nicht mal die „umwerfend gutaussehenden“ Gäste schmackhaft machen.

A Rostbratwurst – fein und würzig

Die besten Rostbratwürscht gibt es beim Hochreiter. Nicht umsonst heißt die kleine Fachwerkhütte „Zur Bratwurst“.
Vom Holzofengrill mit Kren, Sauerkraut oder einfach nur in der Semmel – dem Gaßner Andi seine Rostbratwürscht werden hier perfekt zubereitet. Ein Genuss für den Gaumen!

Wer lieber eine dicke Weiße oder eine würzige Rote mag, der schwingt sich zur Münchner Wurstbraterei direkt vorm Augustiner. Hier gibts die besten – und nebenbei bemerkt auch die Prämierten – Würscht vom Gassner. In der Semmel oder verkleidet als Curry-Wurst. Einfach ein Gedicht.

A Fisch – im Ganzen oder in der Semmel

Freilich – für an Steckerlfisch müsst ihr in die Fischer Vroni. Da gibt es gar keine Diskussion. Dazu a Holzfass Augustiner, ungefähr so stell ich mir des Paradies vor.

Für schnell zwischendruch ist aber eine Fischsemmel manchmal Gold wert.  Die beste Fischsemmel gibts vor der Bräurosl, die beste Lachssemmel in Straße 4 zwischen Bräurosl und Löwenbräu bei „Hamburgs Fisch Hüttn“ Letzteres übrigens auch ein Geheimtipp: wenn ihr eurer Lieblingsbedienung mal was Gutes tun wollt. Für eine Flammlachs Semmel aus der Hamburgs Fisch Hütte macht die euch bestimmt einen Platz am Tisch frei.

A runde Sach – Dampfnudel auf dem Heimweg

Ein Wiesnbesuch ist nur dann rund, wenn man auf dem Heimweg noch eine Dampfnudel isst. Mit viel Vanillesoße und noch mehr Mohn.
Die beste dieser Art gibt es „bei der Krems“ – kurz vor der U-Bahnstation Theresienwiese, in dem kleinen Stehimbiss an der Ecke neben dem uralten Karussell.

 

Natürlich gehört ein frisches, kaltes Wiesn Bier auch zu den Schmankerl. Aber da darf sich einfach jeder selbst aussuchen, was er gerne trinkt – oder wo er halt ein Platzerl kriagt!

Sarà perché: Hunger kriag i – der Duft der Wiesn – es gibt noch so viel mehr

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