Pullman City

Howdy Cowboy

Einmal als Cowboy durch die Prärie reiten, einmal wie die Indianer im Tippi schlafen, einmal die Nacht am Lagerfeuer, mit Gitarre und Cowboy-Schorle verbringen. Hört sich an wie Urlaub in Arizona? Nein! So weit braucht ihr gar nicht fahren – des geht auch im Bayerischen Wald.

Im Pullman City kann man seit mehr als 30 Jahren eintauchen in die Welt der Cowboys und Indianer. Ob nur für einen Tagesausflug oder gleich für ein paar Nächte bleibt Euch überlassen – egal wie ihr Euch entscheidet, es lohnt sich immer…

Der wilde Westen ist ganz nah

Angekommen in der Westernstadt, hat man keine Termine mehr, man taucht ein in die gemütliche, gechillte und ganz andere Welt des wilden Westens von damals – als das Feuerross erst gebaut wurde und die Bisonherden langsamer weniger wurden. Als Indianer aus ihren Jagdgründen vertrieben wurden und der „Deathly Dust“ so vielen Menschen das Leben kostete… Auf der Mainstreet reihen sich Saloon, Bank, Shop und Hotel aneinander. Bunte Fassaden mit alter Schrift, Holzbalken und Schwingtüren stehen im Kontrast zu den weißen, rund gemauerten Fassaden aus Mexiko. Überall findet man Balken, um die Pferde anzubinden und wenn die guten alten Cowboystiefel wirklich ausgedient haben, dann kann man selbstreden für ein neues Paar sorgen.

Genießen und Entspannen

Im Saloon gibt’s Burger, Pommes und Currywurst. Beim Mexikaner Burritos, Enchiladas und Tacos. Im Steakhouse kommen Fleischfreunde auf ihre Kosten und bei Scarlett´s kann man hervorragenden Kuchen genießen. Die Preise sind ganz normal – man geht eben zum Essen, muss nicht abwaschen und nichts wegräumen, nicht einkaufen und nicht kochen – aber das macht sich ja nicht von alleine. Es schmeckt gut. Das Personal in der Gastronomie ist immer freundlich und nett – kurz und gut: man kann es aushalten und genießen.

Tipis, Blockhütten und Hotel

Wer gleich ein paar Tage bleiben möchten, der kann sich in der Westernstadt einmieten. Im Hotel gleich auf der Mainstreet, im Blockhaus im Wald oder in einem der schicken Tipis. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Urig und Camper Style, mit Gemeinschaftsdusche und ohne eigenes Bad, als Selbstversorger mit Feuerstelle zum Grillen und Kochen. Oder aber mit den Annehmlichkeiten eines Hotels: gemachte Betten, eigenes Bad mit Wasserfalldusche und Balkon mit Ausblick. Was es übrigens nirgends gibt: Fernseher und Radio. Nicht in der Hütte und nicht im Hotelzimmer. Braucht es auch nicht. Endlich mal wieder Zeit zum Reden, zum Lesen oder sogar für den Partner…

Wenn man sich was wünschen könnte? Dann wäre es ein Supermarkt auf dem Gelände – große Flasche Wasser zu Supermarktpreisen findet man leider nicht.

Goldwaschen und Indianertänze

Anders als damals leben heute Cowboys, Südstaatler und Indianer friedlich zusammen. Überfälle auf Indianerdörfer und wilde rote gibt es nur in der Show zu sehen. Um die Geschichte zu erzählen. Ansonsten sitzen Indianer mit Cowboys gemeinsam beim Essen. Ratschen und erzählen und tauchen für ein paar Tage verkleidet ein, in die Welt, die es so gar nicht gibt. Ob beim Goldwaschen oder im Niederseilgarten, Mama und Papa werden hier auch schnell wieder zu Kindern, völlig egal ob mit Cowboyhut oder Bayerntrikot.

Entschleunigen

Was macht man jetzt den ganz Tag in einer Westernstadt? Nichts! Einfach nur entschleunigen. Sich das Leben im Authentik Bereich anschauen, im Wald spazieren gehen, den Kindern beim Spielen zu schauen oder einfach mal nur sitzen, Kaffee trinken und nichts tun. Die Kinder sind beschäftigt und im Kids-Club betreut, wenn man das möchte. Ansonsten finden die viele Möglichkeiten, sich mit Stöcken, Steinen, Wasser und auf dem Spielplatz zu beschäftigen – und das tut so gut. Das vergessen wir manchmal.

Showtime

Vor zwei Jahren wurde eine Event Arena gebaut. Dort finden nun die täglichen Shows und Vorführungen statt. Ich kenne Pullmann City noch aus Zeiten, in denen die Shows in der Mainstreet waren und ich muss ehrlich zugeben: das hat mir besser gefallen. Es war gemütlicher, imposanter und schöner. Irgendwie war mehr Leben in der Stadt und es war authentischer. Allerdings gibt es noch ein Highlight, 6-mal wöchentlich am Abend: die Karl May Spiele. Und die wirken natürlich in der Arena. Natürlich habe ich mir die auch angeschaut. Hier findet ihr meinen Bericht dazu.

Aussteigen

Ein Kurztrip in den Wilden Westen kann man gut empfehlen. Wer das mag, die amerikanische Geschichte spannend findet, Karl May schon mal gehört hat und sich von Menschen in aufwendigen Gewändern faszinieren lassen kann, der ist in Pullman City gut aufgehoben.

So long and keep it country.

Hier gehts zur Buchung

 

Ich war übrigens nicht eingeladen, habe alles selbst bezahlt und auch keinen Auftrag bekommen. Die Bilder sind alle von Pullman City
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